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Die seefree® Orthokeratologielinse

Grundidee

Die Grundidee der Orthokeratologielinse seefree® ist, ein möglichst stabiles Sehen über den ganzen Tag zu erreichen. Mit einer speziellen Konturberechnung der Hornhaut wird die für die Korrektur und die physiologische Verträglichkeit notwendige Rückfläche der seefree® berechnet. Ausschlaggebend dafür ist die asphärische zentrale Rückflächenzone (r0) sowie die asphärische Anpasszone. Alle Parameter sind für den Anpasser im Oculus-Keratographen frei wählbar, was sein gewohntes selbstständiges Arbeiten gewährleistet.

Merkmale

  • Asphärische zentrale Zone
  • Asphärische Anpasszone frei wählbar von AS 4 bis AS 9
  • Doppelt reverse Rückflächengeometrie mit freier Zonen- und Radienwahl
  • Variable Größe der rückoptischen Zone
  • Myopiekorrektion bis -4.00 dpt
  • Selbstständige Auswahl und Veränderung der Parameter über das seefree®-Modul im Oculus-Keratographen

Beschreibung

Die seefree® gehört zu der Generation der beschleunigten Orthokeratologielinsen mit doppelt reverser Geometrie zur zeitweisen Korrektion der Myopie. 

Zentrale Rückflächenzone (r0)

Die zentrale Zone ist asphärisch gestaltet, um eine möglichst schnelle und optisch optimierte Veränderung zu erzielen.

 

1. reverse Zone (r1)

Sie errechnet sich aus der Konturberechnung. So wird die Scheiteltiefe der Linse erzielt, die eine optimale Adhäsionskraft ausübt.

 

2. reverser Radius (r2)

Er ist der Ansatzpunkt der asphärischen Anpasskurve.

 

Asphärische Anpasszone (AS-P) Diese ist abhängig von der Exzentrizität der Hornhaut und wird, wie bei der Anpassung anderer asphärischer Linsen, eine Stufe flacher gewählt als diese. So wird ein Ansaugen und Festsitzen der Linse vermieden. Ungewollte Hornhautveränderungen entstehen deshalb nicht.